50% aller Anleger unterschätzen ihr Depotrisiko – und Sie?

Verfasst am 13. August 2015 von
Screen Depotrisiko

treefin stellt für den Nutzer eine praktische Allfinanzlösung für die Hosentasche dar. Hierzu zählt nicht nur die Aggregation aller Konten, Kapitalanlagen und Versicherungen in einer App, sondern auch die Ermittlung des Depotrisikos.

Kennt man das gegenwärtige Chancen-/Risikoprofil seines Depots, ist man in der Lage, das eingegangene Risiko mit der eigenen Risikoneigung zu vergleichen. Sicher, ein höheres Risiko bedeutet in der Regel auch die Chance auf eine höhere Rendite. Bei der Anlage in Wertpapiere sollte man jedoch auf die persönliche Risikoneigung achten, damit nicht aus Unwissenheit mehr Kapitalverlustrisiko ins Depot geholt wird, als der Anleger eigentlich tragen kann oder will. Durch Börsenkursschwankungen und Wertpapiertransaktionen verändert sich das Depotrisiko und gerät somit aus dem „Gleichgewicht“ – im schlimmsten Fall ist das Gesamtrisiko des Depots jetzt höher als der Anleger ursprünglich aufgrund der eigenen Risikoneigung einzugehen bereit war. Oder Sie lassen mögliche Chancen ungenutzt, weil das Risiko unter Ihre Präferenz gefallen ist. Auf der anderen Seite wirken sich Veränderungen der persönlichen Lebensumstände wie z. B. die Geburt eines Kindes auf die Risikoneigung des Anlegers aus. 50% der Deutschen schätzen ihr gegenwärtiges Depotrisiko tendenziell zu niedrig ein. Hier schafft treefin mit der Kennzahl des Depotrisikos Abhilfe.

Im Depotrisiko werden Informationen zum Risiko aller Wertpapiere Ihres Depots aggregiert

Das Depotrisiko zeigt, in welche Risikokategorie ein Depot fällt. Treefin unterscheidet sieben Kategorien: angefangen bei 1, der niedrigsten Risikokategorie, bis hin zu 7, in welche Depots mit einem sehr hohen Chancen-/Risikoprofil fallen. Je größer die errechnete Zahl, desto höher ist der zu erwartende Ertrag aber auch das damit verbundene Verlustrisiko. Wesentlich für die Einstufung eines Depots ist die berechnete Volatilitätskennziffer*. Diese errechnet sich aus den historischen Kursbewegungen der jeweiligen Wertpapiere des Portfolios. Vereinfacht dargestellt, spiegelt die Volatilität die Schwankungsbreite um die durchschnittliche Rendite des Investments in einem rückblickenden Betrachtungszeitraum wider.

Das Depotrisiko kann aus unterschiedlichen Gründen schwanken. Der springende Punkt ist, frühzeitig eine Änderung und vor allem eine Erhöhung des Risikos zu erkennen, denn nur wer dieses stets im Blick hat, kann auch entsprechend gegensteuern – z. B. durch Depotumschichtung auf eigene Faust oder mithilfe professioneller Beratung durch einen Experten. Durch Ermittlung und Darstellung des Depotrisikos macht treefin nicht nur Depotexperten das Leben etwas leichter, sondern ermöglicht auch Neulingen den Einstieg in die Welt der Wertpapiere. Durch die Überwachung des Gesamtrisikos besitzt der Nutzer mehr Überblick, weil ihm zum einen diese Angabe aggregiert zur Verfügung steht und er zum anderen anhand von Änderung der Risikoklasse erkennt, ob Handlungsbedarf zur Vermeidung finanzieller Schäden besteht. Und wer sein Gesamtrisiko kennt, fühlt sich auch sicherer, weshalb treefin auch für Depot-Einsteiger ein nützliches Werkzeug ist.

Diese Radarfunktion zur Erkennung, ob sich das Depotrisiko in der anvisierten Risikoklasse befindet und damit der Risikoneigung des Anlegers entspricht, wird allen treefin-Nutzern zum Launch automatisch zur Verfügung gestellt. Geplant ist außerdem der sukzessive Ausbau der Funktionalitäten, wie z. B. ein Alarm, der schlägt, wenn sich die Risikoklasse dynamisch ändert.

*Volatilität = allgemein: Abweichung von der Normlinie; bei der Risikoanalyse von Wertpapieren: Risikomaß, je mehr und häufiger der Kurs eines Wertpapiers schwankt, desto volatiler ist er, desto höher die Volatilitätskennziffer (Quelle: Verivox: Volatilität (2015))